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Zentrales Wissensnetzwerk

Zusammenfassung

Ein lebendiges Wissensmanagement benötigt eine zentrale Anlaufstelle. Durch die Kombination eines Wikis (für kompaktes Wissen), eines Methodenkoffers (für Vorlagen und Anleitungen) und eines Knowledge Graphs (für visuelle Zusammenhänge) wird Wissen nicht nur gespeichert, sondern aktiv vernetzt und für alle zugänglich gemacht.

Dieses Modul beantwortet folgende Fragen:

  • Wie unterscheidet sich ein statisches Handbuch von einem dynamischen Wiki?
  • Welchen Mehrwert bietet die visuelle Darstellung in einem Knowledge Graph?
  • Wie kann die Gemeinschaft aktiv zur Pflege des Wissensnetzwerks beitragen?
  1. Wiki: Hier werden Begriffe geklärt und häufige Fragen (FAQs) in kleinen Einheiten beantwortet. Die Hürde zum Mitmachen muss niedrig sein, um eine hohe Beteiligung zu erreichen.
  2. Methodenkoffer: Bündelt das “Handwerkszeug” (Templates, Vorlagen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen). Er sichert die methodische Qualität in der praktischen Anwendung.
  3. Knowledge Graph / Mind Map: Stellt die oft unsichtbaren Verbindungen zwischen Themen visuell dar. Dies hilft Lernenden, das “Große Ganze” zu verstehen und neue Inhalte organisch einzuordnen.

Ein Wissensnetzwerk lebt von der Mitwirkung. Moderne Systeme unterstützen dies durch Incentivierungsansätze wie Beitragspunkte oder die automatisierte Erstellung von Zusammenhängen. So wird die Erstellung von Wissen selbst zu einem Teil des Lernprozesses und stärkt die kollektive Intelligenz der Organisation.



Patrick Roßkothen ist Experte für Prozess- und Wissensmanagement. Dieses Modul wurde zuletzt am 2026-02-21 aktualisiert.