Top-Down vs. Bottom-Up Methode
Zusammenfassung
Abschnitt betitelt „Zusammenfassung“Bei der Prozessaufnahme unterscheidet man zwei Vorgehensweisen: Die “Top-Down-Methode” (vom Groben ins Feine) und die “Bottom-Up-Methode” (vom Feinen ins Grobe). Für eine strukturierte Modellierung wird in der Praxis der Top-Down-Ansatz empfohlen.
Dieses Modul beantwortet folgende Fragen:
- Was ist der Unterschied zwischen Top-Down und Bottom-Up im Prozessmanagement?
- Welche Vorgehensweise sollte ich für die Prozessaufnahme wählen?
Vergleich der Vorgehensweisen
Abschnitt betitelt „Vergleich der Vorgehensweisen“1. Top-Down-Methode
Abschnitt betitelt „1. Top-Down-Methode“Dieser Ansatz folgt dem Prinzip “vom Groben ins Feine”. Man beginnt mit dem Gesamtüberblick (dem Prozess in seiner Gesamtheit) und zerlegt diesen schrittweise in kleinere Einheiten (Teilprozesse, Aktivitäten).
- Vorteil: Der Kontext und das Ziel bleiben stets im Fokus; man verliert sich nicht in Details.
- Anwendung: Empfohlener Standard in der Praxis.
2. Bottom-Up-Methode
Abschnitt betitelt „2. Bottom-Up-Methode“Dieser Ansatz arbeitet “vom Feinen ins Grobe”. Man sammelt zunächst detaillierte Einzelaktivitäten und versucht, diese anschließend zu einem Gesamtprozess zusammenzufügen.
- Nachteil: Gefahr, den Überblick zu verlieren oder redundante Aktivitäten aufzunehmen, die keinen Beitrag zum Gesamtziel leisten.
Praxis-Empfehlung: Nutzen Sie primär die Top-Down-Methode, um sicherzustellen, dass die Prozessarchitektur logisch und zielgerichtet aufgebaut ist.
🔗 Verwandte Module
Abschnitt betitelt „🔗 Verwandte Module“- Die 3 Ebenen der Prozessmodellierung
- Kontext: Beschreibt die konkrete Anwendung der Top-Down-Methode.
- prozessmanagement
- Kontext: Übergeordnetes Fachgebiet.
- 20_ip_atoms/Workshop-Methodik für Prozessaufnahme
- Kontext: Praktische Anwendung der Methoden im Workshop.
Über den Autor
Abschnitt betitelt „Über den Autor“Patrick Roßkothen ist Experte für Prozess- und Wissensmanagement. Dieses Modul wurde zuletzt am 2026-02-21 aktualisiert.