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Service Design Sprint

Ein Service Design Sprint ist ein strukturierter Prozess zur schnellen Entwicklung und Optimierung von Dienstleistungen. Er gliedert sich in fünf Phasen und nutzt agile Prinzipien, um effizient nutzerzentrierte Lösungen zu generieren.

Dieses Modul beantwortet folgende Fragen:

  • Welche 5 Phasen hat ein Service Design Sprint?
  • Welche Vorteile bietet dieses Vorgehen?
  • Wie flexibel ist der Ablauf?

In Anlehnung an gängige Fachliteratur lässt sich ein Service Design Sprint in folgende Schritte unterteilen:

  1. Forschungsphase: Definition und Bewertung von Mikro- und Makroumfeld, Stakeholdern und Zielen.
  2. Problemidentifikation: Feststellung von Problemen und Möglichkeiten. Hier kommen Tools wie Personas, Customer Journey Maps und Stakeholder Maps zum Einsatz, um das gesamte Ökosystem zu betrachten.
  3. Ideenfindung und Auswahl: Generierung von Lösungsansätzen.
  4. Prototyping und Entwicklung: Erstellung testbarer Modelle.
  5. Implementierung: Einführung der Lösung.

Service Design Sprints verlaufen nicht zwingend strikt linear oder zirkulär. Sie können auch in Sprüngen erfolgen oder Schritte zurückgehen (iterativ), wenn neue Erkenntnisse dies erfordern. Im Idealfall entsteht ein System, mit dessen Hilfe nahezu jede Situation in einem bestimmten Service-Umfeld gelöst werden kann.

Der Einsatz von Service Design Sprints bietet vier zentrale Vorteile:

  • Kundenzufriedenheit: Reibungslose und positive Erlebnisse werden geschaffen.
  • Effizienz: Interne Abläufe werden optimiert und Störfaktoren reduziert.
  • Innovation: Neue, marktgerechte Angebote werden entwickelt.
  • Wirtschaftlichkeit: Die Kundenbindung wird unterstützt und Umsatz generiert.


Patrick Roßkothen ist Experte für Prozess- und Wissensmanagement. Dieses Modul wurde zuletzt am 2026-02-21 aktualisiert.