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Prozesslernkarten

Zusammenfassung

Prozesslernkarten sind kompakte Wissenseinheiten nach dem Karteikarten-Prinzip. Sie helfen dabei, Definitionen, Methoden und Symbole (z.B. BPMN) langfristig im Gedächtnis zu verankern. Ihr Nutzen erstreckt sich vom individuellen Selbststudium bis hin zur praktischen Unterstützung als Moderationshilfe in Workshops.

Dieses Modul beantwortet folgende Fragen:

  • Wie unterstützen Lernkarten den Prozess des langfristigen Behaltens von Wissen?
  • In welchen Praxissituationen (z.B. Workshops) können Lernkarten als Hilfsmittel dienen?
  • Welche Vorteile bietet die Nutzung digitaler vs. analoger Lernkarten?

Lernkarten zwingen das Gehirn zum Abrufen von Informationen (Active Recall), statt lediglich passiv zu lesen. Dies ist eine der effektivsten Methoden für den Wissenserhalt. Durch die Aufteilung in kleinste Einheiten lassen sie sich ideal in kurze Pausen oder Leerzeiten im Arbeitsalltag integrieren.

Über das individuelle Lernen hinaus dienen Karten als haptische oder visuelle Anker in der Gruppe:

  • Workshop-Orientierung: Schnelles Nachschlagen von Begriffen während der Modellierung.
  • Diskussionsstruktur: Karten können physisch auf einem Board geclustert oder sortiert werden.
  • Gemeinsame Sprache: Definitionen auf den Karten sorgen für ein einheitliches Verständnis im Team.


Patrick Roßkothen ist Experte für Prozess- und Wissensmanagement. Dieses Modul wurde zuletzt am 2026-02-21 aktualisiert.