Zum Inhalt springen

Prinzip Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP)

Der KVP beschreibt den zyklischen Charakter des Prozessmanagements. Er stellt sicher, dass Organisationen auf Veränderungen reagieren und Prozesse nicht als statische Projekte, sondern als dauerhafte Aufgabe begreifen.

Dieses Modul beantwortet folgende Fragen:

  • Warum endet Prozessmanagement nie?
  • Was löst einen neuen Optimierungszyklus aus?
  • Wie schont iteratives Vorgehen Ressourcen?

Die Phasen Verstehen, Gestalten und Umsetzen sind kein einmaliger Ablauf. Sie bilden einen fortlaufenden Kreislauf. Ziel ist eine Kultur der stetigen Verbesserung.

Eine erneute Durchsicht und Anpassung wird angestoßen durch:

  • Identifikation neuer Schwachstellen im laufenden Betrieb.
  • Konkrete Verbesserungsvorschläge aus dem Team.
  • Änderung äußerer Rahmenbedingungen (Gesetze, neue Technologien).

Das iterative Vorgehen baut stets auf den Ergebnissen der vorangegangenen Phasen auf. Bestehende Modelle und Erkenntnisse werden weiterverwendet (“veredelt”), statt jedes Mal bei Null zu beginnen. Dies sichert die Anschlussfähigkeit der Dokumentation und hält den Aufwand verhältnismäßig gering.

Dieser Ansatz transformiert die Verwaltung von einer starren Struktur zu einer reaktionsfähigen, lernenden Organisation.



Patrick Roßkothen ist Experte für Prozess- und Wissensmanagement. Dieses Modul wurde zuletzt am 2026-02-21 aktualisiert.