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Digitale Lernformate im Selbststudium

Zusammenfassung

Digitale Lernformate ermöglichen asynchrones Lernen unabhängig von Zeit und Ort. Durch Angebote wie Lernvideos, automatisierte Podcasts oder interaktive E-Learning-Kurse können Mitarbeitende Inhalte im eigenen Tempo vertiefen. Während der Nutzen in der Skalierbarkeit liegt, darf der initiale Erstellungs- und Pflegeaufwand nicht unterschätzt werden.

Dieses Modul beantwortet folgende Fragen:

  • Welche digitalen Formate eignen sich für welche Art von Inhalten?
  • Wie fördern asynchrone Medien die Selbststeuerung der Lernenden?
  • Was sind die kritischen Erfolgsfaktoren bei der Produktion digitaler Lerninhalte?
  1. Lernvideos: Ideal für kurze Erklärsequenzen oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Sie sind anschaulich, erfordern aber hohen Aufwand in Konzept und Nachbearbeitung.
  2. Automatisierte Podcasts: Eine effiziente Lösung, wenn bereits strukturierte Texte vorliegen. Sie ermöglichen Lernen “nebenbei” (z.B. beim Pendeln) und sind schnell zu produzieren.
  3. E-Learning-Kurse: Bieten eine strukturierte Führung und Interaktion. Sie eignen sich für eine tiefgreifende, geführte Auseinandersetzung mit komplexen Themen.

Digitale Formate entfalten ihre Stärke durch Mehrfachverwendung. Einmal erstellt, stehen sie einer unbegrenzten Anzahl an Lernenden zur Verfügung. Wichtig ist jedoch die regelmäßige Aktualisierung, damit das Wissen nicht veraltet und die Akzeptanz in der Belegschaft hoch bleibt.



Patrick Roßkothen ist Experte für Prozess- und Wissensmanagement. Dieses Modul wurde zuletzt am 2026-02-21 aktualisiert.