BPMN: Grundlagen und Regeln für BPMN Gateways
Zusammenfassung
Abschnitt betitelt „Zusammenfassung“Gateways fungieren in der BPMN als reine Logik-Knoten zur Steuerung des Prozessflusses durch Verzweigung (Split) und Zusammenführung (Join). Sie stellen keine Tätigkeiten dar und verbrauchen keine Zeit. Nach dem „Wissen und Werkzeug“-Prinzip müssen Gateways explizit modelliert werden, wobei ein Split genau einen Eingang und ein Join genau einen Ausgang besitzt.
Definition und Zweck
Abschnitt betitelt „Definition und Zweck“Bei Gateways handelt es sich um Elemente zur Steuerung des Prozessflusses durch Verzweigungen und Zusammenführungen. Obwohl die offizielle Spezifikation viele Darstellungsmöglichkeiten zulässt, sollten strikte Regeln eingehalten werden, um die Modelle für Dritte intuitiv verständlich zu machen.
Wichtiges Merkmal: Gateways stellen niemals Tätigkeiten dar. Beim Durchlaufen eines Gateways vergeht keine Bearbeitungszeit; es ist ein reiner Logik-Punkt.
Grundregeln für die Modellierung
Abschnitt betitelt „Grundregeln für die Modellierung“Das Basis-Level der BPMN unterscheidet drei Haupt-Gateways. Nach dem “Wissen und Werkzeug”-Prinzip gelten folgende Standards:
- Struktur: Verzweigungen und Zusammenführungen werden grundsätzlich explizit mit Gateways modelliert.
- Sequenzflüsse: Gateways sind die einzigen Flussobjekte, die mehr als einen eingehenden oder ausgehenden Sequenzfluss besitzen dürfen.
- Symbolik: Für Verzweigung und Zusammenführung wird jeweils das gleiche Symbol verwendet (mit Ausnahme des ereignisbasierten Gateways).
Die Grundregel der Anschlüsse
Abschnitt betitelt „Die Grundregel der Anschlüsse“Um die Leserichtung und Logik klarzuhalten, gilt:
- Verzweigungen (Split): Ein Split hat immer einen eingehenden und mehrere ausgehende Sequenzflüsse.
- Zusammenführungen (Join): Ein Join hat immer mehrere eingehende und einen ausgehenden Sequenzfluss.
🔗 Weiterführende Module (Kontext)
Abschnitt betitelt „🔗 Weiterführende Module (Kontext)“Spezifische Gateway-Typen:
- BPMN: Das Exklusive Gateway (XOR) – Vertiefung zur Entweder/Oder-Entscheidung (wird im Text als Standard-Verzweigung referenziert).
- Das Parallele Gateway (AND) – Für gleichzeitige Pfade (eines der 4 Basis-Gateways).
- Das Inklusive Gateway (OR) – Die komplexe “Und/Oder”-Variante (eines der 4 Basis-Gateways).
- Das Ereignisbasierte Gateway – Die erwähnte Ausnahme für ereignisgesteuerte Pfade.
Übergeordnete Konzepte:
- Datenobjekte & Informationsfluss – Relevant, wenn Entscheidungen auf Daten basieren (Input/Output).
Über den Autor
Abschnitt betitelt „Über den Autor“Patrick Roßkothen ist Experte für Prozess- und Wissensmanagement. Dieses Modul wurde zuletzt am 2026-02-21 aktualisiert.