BPMN: Das Ereignisbasierte Gateway
Zusammenfassung
Abschnitt betitelt „Zusammenfassung“Das ereignisbasierte Gateway steuert den Prozessverlauf nicht über Datenentscheidungen, sondern über externe Ereignisse. Der Pfad des Ereignisses, das zuerst eintritt (z. B. Nachrichteneingang vs. Zeitablauf), bestimmt exklusiv den weiteren Weg des Prozesses.
Funktionsweise
Abschnitt betitelt „Funktionsweise“Das ereignisbasierte Gateway ist eine Sonderform. Es wird verwendet, wenn der weitere Prozessverlauf nicht durch Daten, sondern durch das Warten auf Ereignisse bestimmt wird.
- Logik (Wettlauf): Die möglichen Ereignisse werden direkt hinter dem Gateway modelliert. Der Pfad des Ereignisses, das zuerst eintritt, wird gewählt.
- Exklusivität: Es kann immer nur einer der Pfade beschritten werden.
Anwendungsbeispiel
Abschnitt betitelt „Anwendungsbeispiel“Diese Logik ist ideal für Fristenregelungen.
- Szenario: Eine Rechnung wird versendet.
- Pfad A (Nachricht): Geld geht ein (Reaktion erfolgt).
- Pfad B (Timer): Die Zahlungsfrist läuft ab (Zeit vergeht).
Tritt der Timer zuerst ein, wird der Mahnprozess gestartet. Geht das Geld zuerst ein, wird der Vorgang abgeschlossen.
Zusammenführung
Abschnitt betitelt „Zusammenführung“Da nur ein Pfad gewählt wird, erfolgt die Zusammenführung nach denselben Regeln wie bei einem exklusiven Gateway. Es wird daher für die Zusammenführung das Standard-XOR-Symbol (X) verwendet.
Über den Autor
Abschnitt betitelt „Über den Autor“Patrick Roßkothen ist Experte für Prozess- und Wissensmanagement. Dieses Modul wurde zuletzt am 2026-02-21 aktualisiert.