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Bases Views Konzept

Zusammenfassung

Bases sind dein „Datenbankblick“ auf Markdown. Sie machen Metadaten sichtbar, filterbar und prüfbar. In deinem System sind Bases ein zentraler Ersatz für fehlende UI-Zwänge: Qualität entsteht nicht durch Dropdowns, sondern durch konsequente Sichtbarkeit und Kontrolle.

Du arbeitest mit YAML-Properties als maschinenlesbarer Schicht. Das bringt nur dann Nutzen, wenn du diese Properties auch praktisch verwenden kannst: zum Filtern, Prüfen und Steuern.

Bases sind dafür ideal, weil sie:

  • Pflichtfelder sichtbar machen
  • Filter als „Quality Gates“ nutzen können
  • systemische Muster (Drift, Dubletten) aufdecken

Der Quality Monitor ist die tägliche/regelmäßige Arbeitsansicht. Er zeigt dir, welche Module unvollständig sind und wo du nacharbeiten musst.

Ziel: schnell sehen, was noch nicht DoD-konform ist.

Eine Themen-View ist keine Qualitätsprüfung, sondern Navigation und kuratierter Überblick. Sie nutzt dieselben Metadaten, aber für Orientierung: Welche Module gehören zu BPMN, welche sind KI Ready, welche sind Grundlagen vs Anleitung?

Ziel: Inhalte thematisch „wie ein Wiki“ sichtbar machen, ohne dass du Maps of Content dafür überladen musst.

Der System Audit ist eine periodische Prüfung. Er zeigt Drift, Dublettenrisiken und Regelverstöße, die man im Alltag leicht übersieht.

Ziel: das System als Ganzes stabil halten.

  • Du schreibst Inhalte → Quality Monitor zeigt Lücken.
  • Du kuratierst ein Thema → Themen-Views helfen beim Überblick.
  • Du willst langfristige Stabilität → System Audit deckt strukturelle Risiken auf.

Damit trennst du „Arbeit am Inhalt“ von „Arbeit am System“ – und genau das verhindert Chaos.



Patrick Roßkothen ist Experte für Prozess- und Wissensmanagement. Dieses Modul wurde zuletzt am 2026-02-21 aktualisiert.