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Austauschformate Prozesscafé und Prozesszirkel

Zusammenfassung

Der laufende Dialog über Prozesse wird durch spezifische Austauschformate unterstützt. Das Prozesscafé ist ein offener Ort für den Erfahrungsaustausch zu variierenden Fragestellungen. Der Prozesszirkel hingegen bietet einer festen Gruppe die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum an konkreten Herausforderungen aus ihrem persönlichen Arbeitsumfeld dranzubleiben.

Dieses Modul beantwortet folgende Fragen:

  • Worin unterscheiden sich Prozesscafé und Prozesszirkel in ihrer Zielsetzung?
  • Wie fördern diese Formate den Praxistransfer bereits erlernter Inhalte?
  • Warum ist die Kontinuität im Prozesszirkel besonders wertvoll für Lerngemeinschaften?

Das Prozesscafé: Niedrigschwelliger Wissensaustausch

Abschnitt betitelt „Das Prozesscafé: Niedrigschwelliger Wissensaustausch“

Das Prozesscafé dient dem breiten Dialog. In einem zeitlich klaren Rahmen treffen sich Mitarbeitende, um über gelungene Lösungen und aktuelle Herausforderungen zu sprechen. Es handelt sich nicht um eine Schulung, sondern um eine Plattform, auf der bereits vorhandenes Wissen zirkulieren kann. Die Offenheit des Formats ermöglicht es, verschiedene Perspektiven einzuholen, ohne große organisatorische Hürden.

Im Gegensatz zum Café trifft sich im Prozesszirkel eine feste Kleingruppe in regelmäßigen Abständen. Besonders wertvoll ist dies für Gruppen, die zuvor gemeinsam Schulungsmodule absolviert haben. Der Zirkel fungiert als natürliche Fortführung:

  • Praxisbezug: Reale Prozesse aus dem Arbeitsumfeld stehen im Fokus.
  • Gegenseitige Unterstützung: Die Lerngemeinschaft festigt sich und klärt offene Punkte aus dem Alltag.
  • Lernort: Es entsteht ein geschützter Raum für ehrliches Feedback und gemeinsame Weiterentwicklung.


Patrick Roßkothen ist Experte für Prozess- und Wissensmanagement. Dieses Modul wurde zuletzt am 2026-02-21 aktualisiert.