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Transit-Zone (99_inbox)

Zusammenfassung

Die Inbox ist dein Sicherheitsnetz. Sie erlaubt dir, Dinge schnell festzuhalten, ohne sofort Struktur herstellen zu müssen. Gleichzeitig verhindert sie, dass Unfertiges den Wissensbestand verwässert.

Dieses Modul beantwortet folgende Fragen:

  • Was gehört in die Inbox – und warum?
  • Welche Minimalregeln machen Inbox-Notizen später verwertbar?
  • Wie wird aus einer Inbox-Notiz ein „KI-Ready“ Modul?

Wenn man versucht, jede Idee sofort perfekt einzuordnen, schreibt man am Ende weniger – oder man erzeugt Stress. Die Inbox nimmt diesen Druck raus. Du kannst sammeln, ohne die Systemlogik zu verletzen. Das funktioniert aber nur, wenn es später einen verlässlichen Kurationspfad gibt.

In der Praxis sind das Rohnotizen aus Gesprächen, Fragmente, Linksammlungen, offene Fragen oder Importreste aus Migrationen. Entscheidend ist nicht, dass es schon „schön“ ist, sondern dass es überhaupt erfasst ist.

Eine Inbox-Notiz braucht keinen YAML-Header. Sie braucht aber zwei Dinge: einen sinnvollen Arbeitstitel und mindestens einen Satz oder ein paar Stichpunkte, warum das relevant ist. Das reicht, um später weiterzuarbeiten, ohne dass du dich wieder komplett hineinfinden musst.

Wenn du kuratierst, gehst du in einer einfachen Reihenfolge vor: erst entscheiden, ob es überhaupt ein dauerhaftes Modul werden soll, dann einordnen (parent_topic, subtopic) und erst danach sauber ausformulieren. Zum Schluss prüfst du über den quality_monitor, ob Pflichtfelder und Mindestqualität erfüllt sind, bevor du den Status auf ki_ready setzt.



Patrick Roßkothen ist Experte für Prozess- und Wissensmanagement. Dieses Modul wurde zuletzt am 2026-02-21 aktualisiert.